| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2198-2430 |
| Ausgabe / Jahr: | 2 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-06-11 |
Mit dem vorliegenden Beitrag soll der Themenschwerpunkt Kulturbezogenes Lernen im Kontext von Deutsch als Fremd- und Zweitsprache Bestandsaufnahme, Herausforderungen und offene Fragen erffnet werden. In diesem und den folgenden drei Heften der Zeitschrift werden jeweils ein oder zwei Beitrge zu diesem Themenschwerpunkt erscheinen, die sich mit unterschiedlichen Aspekten des mit dem Begriff des kulturbezogenen Lernens vorgegebenen Rahmenthemas auseinandersetzen werden.
Ein zunehmendes Bewusstsein fr globale Entwicklungen und (post)migrantische Gesellschaftsstrukturen fhrte in den vergangenen Jahrzehnten zu einer Diversifizierung der Diskussionen um das kulturbezogene Lernen in Deutsch als Fremd- / Zweitsprache. Whrend die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Gegenstand sich als sehr dynamisch erweist, zeigt ein Blick in Rahmenplne, Lehr- / Lernmaterialien und Unterrichtspraxis, dass neuere Konzepte nur stark verzgert und allzu hufig nur punktuell Eingang in die Unterrichtspraxis finden. Im vorliegenden Beitrag werden die Grnde hierfr gesucht.
Das verpflichtende Sprachscreening MIKA-D dient seit dem Schuljahr 2018/2019 in sterreich als Grundlage fr die Zuweisung zu Deutschfrdermanahmen bzw. zur Teilnahme an Regelklassen. Aufgrund seiner unmittelbaren Auswirkungen auf die Bildungsbiografien betroffener Schler:innen handelt es sich um ein high-stakes-Verfahren.
Der Beitrag ist in enger Zusammenarbeit der beiden Autorinnen entstanden. Fr die Zwecke des italienischen Universittssystems ist Federica Ricci Garotti fr den Abschnitt 1 verantwortlich, Katharina Salzmann fr den Abschnitt 2.
In einem Einwanderungsland wie der Bundesrepublik Deutschland ist es unerlsslich, Mitbrgern mit Migrationshintergrund durch das Erlernen der deutschen Sprache so schnell und so gut wie mglich die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermglichen. Dies gilt auch fr den beruflichen Werdegang, indem den Lernern die Kenntnisse vermittelt werden, die sie fr die Ausbung beruflicher Ttigkeiten bentigen.
Marina Foschi Albert/Marianne Hepp (2024): Mehrsprachiges Leseverstehen fr Deutsch nach Englisch. Eine Einfhrung Das Goethe-Institut zeigt auf einem How easy is German titulierten Plakat eine Reihe deutscher Wrter wie Spaghetti (erstes Wort auf dem Plakat), Bus, Fisch und Schuh, die einer Englischsprecherin / einem Englischsprecher sofort in Form und Bedeutung zugnglich sind, zumal sie unter Piktogrammen stehen.
Vor dem Hintergrund der Debatte um ein strkeres Bewusstsein fr die Rolle sprachlichen Lernens im Fachunterricht in Hinblick auf die Ausbildung und Frderung bildungssprachlicher Kompetenzen aller Schler:innen untersucht Christine Stahl in der vorliegenden Monografie, welche sprachlernwirksamen Unterrichtselemente DaZ-Lehramtsstudierende in videographiertem Unterricht wahrnehmen und wie sie theoretisches Wissen mit authentischer Unterrichtspraxis verknpfen.
Simone Amorocho legt mit der Verffentlichung der trotz Krzung sehr dichten fast 600 Seiten umfassenden Version ihrer an der Universitt Leipzig eingereichten Habilitationsschrift eine thematisch uerst relevante sowie theoretisch und methodologisch fundierte und in diesem Bereich innovative Studie vor.
Die formalen Sprachanforderungen an internationale Studierende fr den Hochschulzugang in Deutschland sind hoch. Dennoch konstatieren Studierende mit Deutsch als L2 oft Sprachschwierigkeiten im Hochschulalltag, die nicht nur das Verfassen lngerer Fachtexte betreffen, sondern auch mndliche Kommunikationssituationen.
Bei der von Anneke Klara Pogarell verfassten Monographie handelt es sich um eine fr die Publikation peer-reviewte Fassung ihrer Dissertation, die an der Martin-Luther-Universitt Halle-Wittenberg eingereicht und verteidigt wurde. Im Fokus der Arbeit steht die empirische Auseinandersetzung mit der Sprechflssigkeit japanischer Deutschlernender aus der Perspektive phonetischer Sprechwirkungsforschung.
Um Ihnen ein optimales Webseitenerlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Mit dem Klick auf „Alle akzeptieren“ stimmen Sie der Verwendung von allen Cookies zu. Für detaillierte Informationen über die Nutzung und Verwaltung von Cookies klicken Sie bitte auf „Anpassen“. Mit dem Klick auf „Cookies ablehnen“ untersagen Sie die Verwendung von zustimmungspflichtigen Cookies. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Einstellungen jederzeit individuell anzupassen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
