Partikeln als illokutive Indikatoren im Dialog
Es ist jedem Lehrer des Deutschen als Fremdsprache aus der Erfahrung bekannt, daß dem Ausländer eine Reihe von Wörtern (wie z. B. eben, doch, denn, etwa, ja, nur, wohl) besondere Schwierigkeiten bereiten. Diese Wörter – die wir vorerst undefiniert „Partikeln“ nennen wollen (zur genaueren Abgrenzung vgl. unter 2.) – haben eine geringe denotative Bedeutung und werden deshalb seitens der Stilistik oft als „Flickwörter“ oder „farblose Redefüllsel“ abgewertet, verbunden mit dem Ratschlag, möglichst auf solche Füllwörter zu verzichten.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2198-2430.1977.01.07 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2198-2430 |
| Ausgabe / Jahr: | 1 / 1977 |
| Veröffentlicht: | 1977-01-01 |