„Solange ich meine Schüler verstehe, lasse ich sie reden.“ So hieß es in einem Kurzinterview einer Pilotstudie mit fünf slowakischen Germanistikstudentinnen. Die von Anfang an fehlende Motivation sowie fehlende Fachkenntnisse hinsichtlich der Phonetik und der Ausspracheschulung beim Fremdsprachenerwerb führen zu Interferenzfehlern und Missverständnissen. Beschäftigung mit Phonetik und das Ziel einer akzentfreien Aussprachekompetenz finden leider selten das notwendige Interesse. Ausspracheschwierigkeiten treten insbesondere bei solchen Deutschlernern auf, deren Muttersprache sich durch einen festen Wortakzent auszeichnet. Darüber hinaus begegnet man den meisten Schwierigkeiten auf der Ebene der Prosodie. In der einschlägigen Literatur wird zugleich häufig darauf hingewiesen, dass in der Regel eine grammatisch fehlerhafte, phonetisch jedoch korrekte Äußerung besser verstanden werden kann als eine grammatisch vollkommen korrekte, intonatorisch aber falsche Formulierung (vgl. Hirschfeld 1990: 64).
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2198-2430.2008.01.06 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2198-2430 |
| Ausgabe / Jahr: | 1 / 2008 |
| Veröffentlicht: | 2008-02-01 |
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