Nach der Publikation mehrerer Einzeluntersuchungen zur Wortschatzentwicklung im 19. Jahrhundert unter dem Einfluß der Arbeiterbewegung vom Standpunkt der marxistisch-leninistischen Sprachgeschichtsforschung liegt nun eine erste Zusammenfassung von Studien vor, die das Aufkommen von Wörtern, ihre Weiterentwicklung zum Terminus durch Karl Marx und Friedrich Engels und ihr Eindringen in die Literatursprache in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Gegenstand haben. Als Korpus dienen etwa 50 Werke (etwa 10000 Seiten) der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und etwa 110 Werke (etwa 20000 Seiten) der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts (meist Schriften der Arbeiterführer, Dokumente der Arbeiterbewegung, Zeugnisse der sozialistischen Literatur, aber auch Veröffentlichungen bürgerlicher Ökonomen, Historiker, Sozialwissenschaftler). Benutzt wurde die auf Exzerption des Gesamtwerks von Marx und Engels beruhende Materialsammlung am Zentralinstitut für Sprachwissenschaft an der Akademie der Wissenschaften der DDR. Ausgewählt sind die Begriffe Ausbeutung, Klassenkampf, Revolution, Arbeiter, da sie als gesellschaftswissenschaftliche Termini eine zentrale Stellung im Begriffssystem des Marxismus-Leninismus einnehmen.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2198-2430.1979.05.08 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2198-2430 |
| Ausgabe / Jahr: | 5 / 1979 |
| Veröffentlicht: | 1979-09-01 |
Um Ihnen ein optimales Webseitenerlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Mit dem Klick auf „Alle akzeptieren“ stimmen Sie der Verwendung von allen Cookies zu. Für detaillierte Informationen über die Nutzung und Verwaltung von Cookies klicken Sie bitte auf „Anpassen“. Mit dem Klick auf „Cookies ablehnen“ untersagen Sie die Verwendung von zustimmungspflichtigen Cookies. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Einstellungen jederzeit individuell anzupassen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
