Beim Erlernen der Verwendung der indikativischen Tempora des Deutschen stoßen die spanischsprachigen Studenten und Schüler auf bestimmte Bedeutungsunterschiede zwischen ihrer Muttersprache (dem Spanischen) und der zu erlernenden Sprache (dem Deutschen). Wie Gierden (vgl. 2005) in einem kontrastiven Aufsatz erwähnt, beobachtet man bei der Aneignung des richtigen Gebrauchs des Futurs I zwei große Problemfelder:
– das gegenwartsbezogene Futur I, das selten deiktisch verankert ist und sich oft als ein Tempus modaler Natur erweist, und
– das modale Futur I, dessen Gebrauch ebenfalls selten temporal motiviert ist.
In diesem Beitrag möchten wir die Lehrenden in spanischsprachigen Ländern auf das erste von Gierden (2005) erwähnte Problemfeld aufmerksam machen, indem wir die verschiedenen Entsprechungen des spanischen gegenwartsbezogenen Futurs I oder „futuro simple de referencia presente“ im Deutschen erläutern und die möglichen sprachlichen Unterschiede aufdecken.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2198-2430.2010.01.05 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2198-2430 |
| Ausgabe / Jahr: | 1 / 2010 |
| Veröffentlicht: | 2010-03-01 |
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