Der Beitrag unterscheidet eine engere (nur: werden + Partizip II) und eine weitere Auffassung vom Passiv, die favorisiert wird und in das Passiv nicht nur das Zustandspassiv, sondern zunehmend auch ein bleiben-, ein bekommen- und ein haben-Passiv einbezieht. Er erörtert, welche spezifischen Eigenschaften diese Konstruktionen haben und warum sie (aus semantischen Gründen) in das Passiv einbezogen werden können und sollten. Damit verbunden sind freilich die Destruktion der traditionellen Symmetrie von Aktiv und Passiv sowie die Frage, durch welche Merkmale das Passiv dann (in diesem weiteren Sinne) definiert werden kann.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2198-2430.1989.04.06 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2198-2430 |
| Ausgabe / Jahr: | 4 / 1989 |
| Veröffentlicht: | 1989-07-01 |
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