Der deutsche Kolonialismus war nicht nur durch brutale Eroberungssucht gekennzeichnet, deren Ziel es war, überseeische Völker militärisch zu unterwerfen und ihre natürlichen Ressourcen auszubeuten. Er war auch ein Prozess des kulturellen Transfers von Lebens- und Selbstdarstellungsmustern, die in den Kolonien interkulturelle Identitätsformen zustande gebracht haben. Er hat Spuren eines interkulturellen Kollektivgedächtnisses hinterlassen. Kollektives Gedächtnis ist das, was von der Vergangenheit im Leben eines Volkes bleibt, was dieses Volk aus seiner Vergangenheit macht (vgl. Lüsebrink 1992: 186). Die Kolonialität der deutschen Vergangenheit artikuliert sich nicht zuletzt in den Veröffentlichungen kamerunischer Gegenwartsautoren bzw. in ihrer produktiven Rezeption des kollektiven Gedächtnisses.
Ihr Zugang zum eJournal "Deutsch als Fremdsprache"
Sie sind bereits Kunde des eJournal "Deutsch als Fremdsprache" dann melden Sie sich bitte im Kundenlogin an.
Möchten auch Sie Kunde des eJournal "Deutsch als Fremdsprache" werden, dann bestellen Sie Ihren Zugang noch heute.
Wir verwenden Cookies.
Um Ihnen ein optimales Webseitenerlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Mit dem Klick auf „Alle akzeptieren“ stimmen Sie der Verwendung von allen Cookies zu.
Für detaillierte Informationen über die Nutzung und Verwaltung von Cookies klicken
Sie bitte auf „Anpassen“. Mit dem Klick auf „Cookies ablehnen“ untersagen Sie die Verwendung
von zustimmungspflichtigen Cookies. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Einstellungen jederzeit
individuell anzupassen. Weitere Informationen finden Sie in unserer
Datenschutzerklärung.