Verfolgt man die Studien zum (deutschen) Wortschatz, so drängt sich die Lehre des italienischen Philosophen Giambattista Vico (Neapel, 1688–1749) auf, der den Lauf der Geschichte durch Zyklen („corsi e ricorsi“) beschrieb. In diesem Sinne kann für alle vier Teile dieser Veröffentlichung, welche die Tagungsbeiträge des in Kiel ausgerichteten Deutschen Germanistentages 2013, Sektion „Deutscher Wortschatz – beschreiben, lernen, lehren“ enthält, festgestellt werden, dass es sich um Themen handelt, die in der Geschichte der (deutschen) Lexikologie durchaus nicht neu sind, sondern in diversen Zyklen untersucht und beschrieben worden sind. Dass es sich bei diesen Zyklen, so wie Vico es auch für die Gesamtgeschichte aufzeigte, durchaus nicht um Wiederholungen handelt, sondern vielmehr um Vertiefungen des zuvor Errungenen, wird deutlich, sobald man mit der überaus lohnenden Lektüre der 24 Beiträge (inklusive der Einführung) beginnt.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2198-2430.2017.01.13 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2198-2430 |
| Ausgabe / Jahr: | 1 / 2017 |
| Veröffentlicht: | 2017-03-17 |
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