Dass grammatische Strukturen zum Teil in festen, natürlichen Sequenzen erworben werden, wird in der Zweitsprachenerwerbsforschung seit etwa zwei bis drei Jahrzehnten allgemein angenommen (z. B. Larsen-Freeman/Long 1991). Diese abstrakte Annahme lässt aber viele Fragen offen: Welche Strukturen werden unabhängig von solchen Sequenzen erworben, welche anderen gehören in welche Sequenzen? Inwiefern unterscheiden sich die Sequenzen je nach Ausgangssprache des Lernenden?
Die moderne Spracherwerbsforschung kann diese spezifischen Fragen nur noch bruchstückhaft beantworten. Können schon Konsequenzen für den Fremdsprachenunterricht gezogen werden? Es ist wahrscheinlich, dass der natürliche Erwerbsprozess vielleicht nur marginal und jedenfalls nur bedingt unterrichtlich beeinflusst werden kann.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2198-2430.2005.04.06 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2198-2430 |
| Ausgabe / Jahr: | 4 / 2005 |
| Veröffentlicht: | 2005-11-01 |
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