Modalpartikeln wurden in älteren Grammatiken der deutschen Sprache bekanntlich mit mehreren bildhaften Ausdrücken bezeichnet – darunter „Würzwörter“, „Flickwörter“ und „Füllwörter“ –, die alle von der Auffassung herrühren, dass es sich dabei um bedeutungsarme und für die Kommunikation wenig relevante Wörter handelt. Dass dem nicht so ist, wissen wir dank einer regen Forschungstätigkeit, die im Zuge der pragmatischen Wende in der Sprachwissenschaft sowohl einzelsprachlich als auch kontrastiv im Bereich der Modalität betrieben wurde. Auch die besagten Bezeichnungen sind folglich in Verruf geraten, doch lohnt es sich aus fremddidaktischer Perspektive, das Bild der „Würzwörter“ kurz wieder wachzurufen.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2198-2430.2016.01.08 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2198-2430 |
| Ausgabe / Jahr: | 1 / 2016 |
| Veröffentlicht: | 2016-03-23 |
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