Sprachliche Komplexität stellt in linguistischen Fachdiskursen offensichtlich ein attraktives und vielfältig verwendbares Erklärungskonzept dar. Zu den wichtigsten Diskurssträngen, in denen der Begriff Anwendung findet, gehört sicherlich das auf Hockett (1958) zurückgehende Äquikomplexitätsaxiom, das unterstellt, alle Sprachen seien aufgrund einer ausgleichenden Komplementarität von Morphologie und Syntax bei der Konstitution von Satzbedeutungen letztlich gleich komplex. Komplexität erfüllt demnach folgende Bedingungen:
1. Sie äußert sich auf verschiedenen sprachlichen Ebenen.
2. Sie ist ebenenspezifisch messbar.
3. Die Ebenen können unterschiedliche Komplexitätsgrade aufweisen, die einander ausgleichen können.
4. Es besteht struktureller Isomorphismus, insofern grammatische Komplexität funktionale Komplexität abbildet.
Ihr Zugang zum eJournal "Deutsch als Fremdsprache"
Sie sind bereits Kunde des eJournal "Deutsch als Fremdsprache" dann melden Sie sich bitte im Kundenlogin an.
Möchten auch Sie Kunde des eJournal "Deutsch als Fremdsprache" werden, dann bestellen Sie Ihren Zugang noch heute.
Wir verwenden Cookies.
Um Ihnen ein optimales Webseitenerlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Mit dem Klick auf „Alle akzeptieren“ stimmen Sie der Verwendung von allen Cookies zu.
Für detaillierte Informationen über die Nutzung und Verwaltung von Cookies klicken
Sie bitte auf „Anpassen“. Mit dem Klick auf „Cookies ablehnen“ untersagen Sie die Verwendung
von zustimmungspflichtigen Cookies. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Einstellungen jederzeit
individuell anzupassen. Weitere Informationen finden Sie in unserer
Datenschutzerklärung.