In einem zuvor nicht da gewesenen Ausmaß stand das deutsche Schulsystem ab dem Jahr 2015 vor der Herausforderung, neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen mit oder ohne vorheriger Schulerfahrung den (Quer-)Einstieg ins Schulsystem zu ermöglichen. Beide Gruppen eint die geringen Kenntnisse des mündlichen Deutsch, auf die im Anfangsunterricht nicht zurückgegriffen werden kann; was sie trennt, ist die Erfahrung der Schrift. Nicht-alphabetisierte neu zugewanderte Kinder stehen vor der Herausforderung, den Erwerb der Zweitsprache parallel zum Schriftspracherwerb zu meistern – eine absolut herausfordernde Lernausgangslage – bei noch dazu knapperem Zeithorizont angesichts der zu erwerbenden bildungssprachlichen Kompetenzen.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2198-2430.2025.02.08 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2198-2430 |
| Ausgabe / Jahr: | 2 / 2025 |
| Veröffentlicht: | 2025-06-16 |
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