Die Beschreibung von Sätzen nach den Valenzstrukturen des Prädikats ist eine anerkannte Theorie der Syntax. Sie ist intuitiv einleuchtend und in der Darstellung nicht sehr komplex. Sie hat weite Anwendungsbereiche, z. B. im Sprachunterricht, in der Lexikographie, in der Sprachbehindertentherapie. Die Valenztheorie des Verbs geht bekanntlich davon aus, daß bei der Bildung von Sätzen je nach dem gewählten Verb die Art und die Anzahl von bestimmten Satzgliedern strukturell determiniert sind. Diese Satzglieder heißen Verbergänzungen. Von ihnen werden die freien Angaben unterschieden, die nicht im strukturellen Stellenplan des Verbs vorgesehen sind und deren Anzahl nicht festgelegt ist.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2198-2430.1985.05.04 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2198-2430 |
| Ausgabe / Jahr: | 5 / 1985 |
| Veröffentlicht: | 1985-09-01 |
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