| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2198-2430.2026.03 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2198-2430 |
| Ausgabe / Jahr: | 3 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-09-14 |
Der Beitrag befasst sich mit Fragen zur Themenwahl und inhaltlichen Ausgestaltung kulturbezogenen Lernens im Kontext von Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Im Fokus steht dabei die Auseinandersetzung mit verschiedenen Zugngen zur Auswahl von Gegenstnden, die sich im Spannungsverhltnis zwischen Partizipation und Selbstermchtigung auf der einen sowie institutionellen und curricularen Vorgaben auf der anderen Seite verorten lassen.
Der Beitrag thematisiert kulturbezogene Zielorientierungen fr den Fremdsprachenunterricht, die im Fach Deutsch als Fremd- und Zweitsprache aktuell diskutiert werden.
Die Studie untersucht die schriftliche Produktion von DaF-Studierenden an einer italienischen Universitt anhand der Dimensionen grammatische Normkonformitt, lexikalische Vielfalt und syntaktische Komplexitt. Die Ergebnisse zeigen eine moderate lexikalische Vielfalt und begrenzte syntaktische Strukturen.
Die Begriffe Deutsch als Fremdsprache (DaF), Deutsch als Zweitsprache (DaZ) und Deutsch als Erstsprache (DaE) sind als Bezeichnungen mehrdimensional: Einerseits beschreiben sie unterschiedliche Erwerbskontexte, andererseits beziehen sie sich auf die Unterrichtspraxis sowie die wissenschaftliche Beschftigung mit den Erwerbsprozessen und -kontexten.
Die bungsgrammatik Deutsche Grammatik mal vier (Klett-Verlag) richtet sich an Lernerinnen und Lerner der Niveaustufen B1+ C1, die alle wichtigen Themen der Grammatik verstehen und abwechslungsreich ben sowie gleichzeitig Landeskundliches ber Deutschland, sterreich und die Schweiz erfahren mchten.
Der Band Prpositionen ist als nunmehr 33. Band in der Reihe KEGLI Kurze Einfhrungen in die Germanistische Linguistik erschienen, eine Reihe, die ihren Autoren1 enge konzeptionelle und formale Restriktionen auferlegt.
Wie knnen Modalpartikeln im Deutsch-als- Fremdsprache-Kontext angemessen und verstndlich dargestellt werden? So lautet die von der Vf. formulierte Zentralfrage der vorliegenden theoretisch gut fundierten und praxisorientierten Untersuchung. Es handelt sich um die gekrzte Fassung einer an der Universitt Kassel eingereichten Dissertation gekrzt und dennoch umfangreich: 485 Seiten, davon 446 Seiten Text, eine tiefgehende praxisorientierte Untersuchung, die sich durch eine systematische Gliederung, durch viele Querverweise und zahlreiche zusammenfassende Abbildungen kennzeichnet.
Bei diesem berblick ber tatschlich gebrauchte deutsche Sprache handelt es sich um ein sehr klar strukturiertes und gut lesbares Buch von 12 Kapiteln auf knapp 400 Seiten mit den bereits im Titel genannten Schwerpunkten Schriftlichkeit, Mndlichkeit und (digitale) Medialitt.
Zum Thema Alphabetisierung Erwachsener in der Zweitsprache Deutsch gab es in den letzten Jahren nur wenige Forschungsprojekte oder Publikationen. Das Buch von Zsfia Lelkes und Anna Maja Misiak fasst zentrale Aspekte des aktuellen Kenntnisstandes zusammen und gibt in sieben Kapiteln einen ersten Einblick aus der Praxis fr die Praxis von Lehrkrften und Einsteigerinnen und Einsteigern in der zweitsprachlichen Alphabetisierung mit Erwachsenen.
Zu Recht beginnen die Autorinnen ihr Buch mit dem Hinweis auf den Missstand zwischen gut entwickelten Diagnoseverfahren und der Alltagspraxis sowie dem Dilemma der fehlenden Passung gngiger Verfahren fr mehrsprachige Lerner:innen.
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